Tim: Bringen wir es gleich auf den Punkt: Der Islam braucht eine Aufklärung. In seiner jetzigen Form ist er schädlich. Schädlich für seine Anhänger, und schädlich für jeden Einzelnen, dem Fortschritt und Vernunft etwas bedeuten.

Ali: Du stellst Behauptungen auf, ohne sie zu begründen. Für einen zukünftigen Philosophen ist das wirklich jämmerlich. Hinzu kommt dein ständiges Gerede von irgendeiner Aufklärung für Muslime. Weißt du nicht, dass jeder ein anderes Verständnis davon hat?

Tim: Moment. Ich spreche nicht von „irgendeiner“ Aufklärung. Ich spreche von der europäischen. Jeder halbwegs gebildete Bürger im Westen versteht, was die Aufklärung im Kern ausmacht. Wie sollte er auch nicht? Gehört es doch zum Lehrplan des schulischen Unterrichts, an die Aufklärung zu erinnern; an ihre wichtigsten Vertreter und den aufklärerischen Kerngedanken, der den ganzen Westen einst auf den Kopf stellte. Was ist der Kerngedanke der Aufklärung? Es ist eben jene kantianische Idee, den Menschen aus seiner selbstverschuldeten Unmündigkeit zu befreien. Und die Unmündigkeit ist nach Kant das Unvermögen, sich seines Verstandes ohne Leitung eines anderen zu bedienen. Als Verfechter der geistigen Freiheit stellte sich Kant gegen die vernunftlähmenden Dogmen der Kirche, die den Menschen gewaltvoll aufgezwungen wurden. Angetrieben von diesem grandiosen Gedanken eroberte das Volk seinen lange in Ketten gelegten Verstand zurück. Nach Jahrhunderten des kirchlichen Grauens, der Unterdrückung und der Sklaverei riss sich das westliche Volk die kirchliche Robe vom Leib, die sie bis dahin lahmlegte. Damit war der Weg frei für den Eintritt in die moderne säkulare Gesellschaft.

Blicken wir auf die islamische Welt: Die Muslime hatten in ihrer Geschichte weder einen Kant noch eine Aufklärung. Deshalb leben sie bis heute wie Gefangene, wie unfreie Marionetten ihrer Religion, die den Verstand abstellt und den weltlichen Fortschritt behindert. Bis heute haben sie es nicht geschafft, sich aus de Klauen eines 1400 Jahre alten Schriftstücks zu befreien. Ein bemitleidenswerter Zustand, in dem sich Muslime derzeit befinden! Nur eine Aufklärung gleich der europäischen könnte dem Islam den Schlag versetzen, der nötig wäre, um die Muslime aus seinen geistigen Klemmen zu befreien. Deshalb sage ich erneut: Der Islam braucht eine Aufklärung!

Ali: Klären wir lieber zunächst auf, was du an Falschem ausgeteilt hast. Vielleicht lässt du dann ab von deinem unterschwelligen westlichen Überlegenheitsdenken. Beginnen wir gleich beim Koran, der wichtigsten islamischen Glaubensquelle. Deinen Worten zufolge ist der Koran verantwortlich dafür, dass die Muslime in ihrem Denken und weltlichen Fortschritt gelähmt sind. Ist das richtig?

Tim: Ich wünschte, es wäre anders.

Ali: Nun gut. Ich ziehe mich selbst als Beispiel heran: Du kennst mich nun schon ziemlich lange aus unseren gemeinsamen Vorlesungen. Du weißt: Als überzeugter Muslim nehme ich meinen Glauben ernst. So gut wie es geht, bin ich bestrebt, den Koran in meinem Leben zu implemtieren. Gleichwohl kannst du feststellen, dass mein Glaube mich nicht daran hindert, mich frei zu entfalten, den Fortschritt gutzuheißen oder meine Vernunft zu gebrauchen. Richtig?

Tim: Falsch! Nicht der Islam ermöglicht dir diese Dinge. Du bist nicht frei, denkerisch und fortschrittlich, weil der Islam es gebieten würde. Es liegt an deiner westlichen Erziehung. Du bist ein Kind deiner Zeit, ein Kind Europas, hier aufgewachsen und hier sozialisiert. In Wahrheit sind es die westlichen Werte, die deine Persönlichkeit geprägt und geformt haben, nicht die islamischen.

Ali: Maßt du dir jetzt auch an, zu wissen, welche Gründe mich zum Handeln bewegen? Welche Werte es sind, die mein Denken bestimmen und mein Handeln leiten, das werde ich am besten wissen. Aber gut, dann fange ich anders an.

Im Koran spornt Gott die Gläubigen an mehreren Stellen dazu an, die Welt mitzugestalten. Er ermahnt sie, ihre weltlichen Verpflichtungen nicht zu vernachlässigen, wenn er sagt: ...und vergiss nicht deinen Anteil in dieser Welt und tue Gutes, so wie Gott dir Gutes tat. Zum weltlichen Anteil gehört die weltliche Verantwortung für die Gesellschaft. Der Muslim hat sich in den Dienst der Gesellschaft zu stellen, wie wir aus vielen Versen und Überlieferungen erfahren. Ständig muss er bemüht sein, den Zustand seiner Gesellschaft zu verbessern. Ja, selbst wenn er keine weltlichen Vorteile daraus schöpft, steht er in der Pflicht, seinen Beitrag zum Fortschritt zu leisten, damit die Gesellschaft sich zum Besseren hin entwickelt. Die Pflicht, die Gesellschaft mit den eigenen Händen nach vorne zu tragen, ist keine belanglose. Sie ist eine mit Folgen. Jeder, der sich für den weltlichen Fortschritt einsetzt, und dessen Absicht dabei auf Gott gerichtet ist, wird von Gott für seinen Einsatz gerecht entlohnt. Von dem göttlichen Segen profitiert der Gläubige im Diesseits wie im Jenseits.

Was aber könnte einen Nichtgläubigen antreiben, sich in den Dienst der Gesellschaft zu stellen? Weder glaubt er an Gott, noch glaubt er an das Gute. Warum nur sollte er sich abmühen, arbeiten, Hilfe leisten? Und wie sieht es aus, wenn die gute Tat mit persönlichen Nachteilen einhergeht? Würde er sich dann noch um den Fortschritt bemühen?

Tim: Die Frage stellt sich mir nicht; entweder bekommt jeder ein Stück vom Kuchen des Fortschritts oder keiner. Klar ist jedenfalls, dass ich weder einen Gott noch eine göttliche Belohnung brauche, um mich für den Fortschritt einzusetzen. Wir brauchen nur uns selbst, dann ist alles möglich. Mach doch nur mal die Augen auf: Hier im Westen ist der Bezug zu Gott viel geringer als im Osten. Dennoch ist die islamische Welt Lichtjahre von unserem Fortschritt entfernt. Wir vertrauen auf unsere menschlichen Fähigkeiten. Ihnen verdanken wir den technischen Fortschritt, ihnen verdanken wir unseren materiellen Besitz. Sie allein haben uns zum Erfolg geführt!

Ali: Erfolg misst nicht am weltlichen Besitz, zumindest nicht in erster Linie. Er misst sich im Vorhandensein von Moral und Spiritualität. Leider haben die großen Aufklärer im Westen nichts mehr davon übriggelassen, wie man an deinen Worten erkennt ...

Tim: Was meinst du damit?

Ali: Das will ich dir sagen. Der Kampf, den du anfangs beschrieben hast, er war mehr als ein Kampf gegen die kirchliche Bevormundung. Er richtete sich auch gegen die Grundfesten der Moral und Spiritualität – und gegen Gott. Mit Kant wurde das Göttliche in das Reich des Nichterfahrbahren verbannt. Aus der Folge wurden universelle Werte relativiert, Taten verloren an Bedeutung. Der Mensch versank in tiefer Sinnlosigkeit, und hier steht er noch heute. Dies ist letztlich das tragische Ende einer jeden Gesellschaft, die glaubt, die Vernunft gegen Gott ausspielen zu müssen.

Und von hier aus komme ich auch zu deiner zweiten Behauptung: Du brandmarkst den Islam als eine vernunftlähmende Religion, die das Denken blockiert. Gleichzeitig brüstest du dich mit der westlichen Aufklärung. Nun, wenn die Aufklärung das ist, was Kant sagte und was du beschrieben hast, also der Ausgang des Menschen aus seiner selbstverschuldeten Unmündigkeit, dann ist nichts auf der Welt aufgeklärter als die islamische Religion.

Tim: Wie meinst du das jetzt wieder?

Ali: Ich erkläre es dir am islamischen Glaubensbekenntnis. Wir brauchen nur auf den ersten Teil zu blicken. Dort heißt es: Ich bezeuge, dass es keine Gottheit gibt außer Gott. Welche Deutung verbirgt sich hinter diesem unscheinbaren Satz? Das will ich dir sagen. In einem tieferen, philosophischen Sinne geht es hier um die absolute Loslösung von jeglicher Bevormundung. Es heißt nämlich nicht: Ich bezeuge, dass es nur einen Gott gibt. Das islamische Glaubensbekenntnis beginnt mit einer Negation. Es geht an erster Stelle darum, sich von allem zu befreien, was einen geistig und körperlich einschränkt. Der Muslim hat sich frei zu machen von der Materie, frei von jedem Menschen und allen Gelüsten, denen er zu gehorchen pflegt. Hier bleibt der Islam aber nicht stehen: Denn nach der Befreiung, und hier sind wir bei den letzten beiden Worten, ist der Weg frei für das Erkennen der höchsten Wahrheit. Nennen wir sie Gott. Der endliche Mensch erkennt, dass er nur selig werden kann, wenn er sein Leben nach diesem unendlichen Gott ausrichtet.

Die negative und die positive Freiheit, beide spielen in diesem Prozess der Gottfindung eine tragende Rolle. Begleitet wird der Mensch von seinem Verstand, der ihm gegeben wurde, damit der Mensch ständig nach Wissen strebt, nachdenkt und reflektiert. Über die Erkenntnisse soll er den Weg schließlich zurück zu seinem Schöpfer finden.

Tim: Wenn der Islam die Muslime auffordert, nach Wissen zu streben, Erkenntnisse zu sammeln, warum haben die Muslime dann bisher nichts zustande gebracht? Die Griechen, Römer und Perser; sie alle waren eifrig in der Wissenssuche, immer bestrebt, die Zivilisation voranzubringen. Nur die Muslime blieben ein unzivilisiertes Wüstenvolk. Du kannst mir nicht erzählen, dass es nicht mit der Religion zusammenhängt. Ich jedenfalls, habe ja schon meine eigene Theorie dazu ...

Ali: Willst du deinen muslimischen Freund nicht aufklären?

Tim: Es ist doch wie folgt: Anders als die anderen Religionen und Kulturen war und ist der Islam immer gewillt, sich in die Angelegenheiten des Staates einzumischen. Das ist für jede Gesellschaft tragisch. Die Einmischung der Religion in staatliche Abläufe erzeugt in der Bevölkerung eine Atmosphäre der Angst, der Zurückhaltung und der körperlichen Lähmung. Ein Verdienst der Aufklärung war es, dass sie die Religion, die verantwortlich war für den gesellschaftlichen Niedergang, ins Private verbannte. Dadurch konnten die Menschen zu sich selbst finden und ihre Potenziale frei entfalten, ohne dass eine Religion ihnen diktierte, in welchen Bereichen sie forschen dürfen und in welchen nicht. Wie schön wäre es, wenn die Muslime es uns gleich täten?

Ali: Und wie schön wäre es, wenn du dich in der islamischen Geschichte ebenso gut auskennen würdest wie in der westlichen?

Tim: Was willst du mir damit sagen?

Ali: Nun, die islamische Welt ist heute nicht deshalb rückständig und verdorben, weil sie sich nicht von der Religion loslösen konnte. Eher war es die Abkehr vom islamischen Glauben, der zum Niedergang des islamischen Reiches führte. Die großen naturwissenschaftlichen und technischen Erfolge der Muslime, sie sind noch heute einzigartig in der Geschichte. Selbst große westliche Orientalisten, auch die, die vor Arroganz und Überlegenheitsdenken überlaufen, anerkennen die Verdienste der muslimischen Intellektuellen in der islamischen Blütezeit. Vom Goldenen Zeitalter sprechen sie, womit sie die Zeit vom 8. bis zum 13. Jahrhundert meinen. Das war die Zeit, in der die westliche Welt im Abgrund versank. Was trieb die Muslime an, sich den Wissenschaften hingebungsvoll zuzuwenden? An vorderster Stelle war es der tiefe Glaube an die vielen koranischen Verse und Aussprüche des Propheten Muhammad, die zur unermüdlichen Wissenssuche aufforderten.

Es gleicht einem Verrat an der Geschichte, wenn in heutigen Schulbüchern kein einziges Wort über die islamische Blütezeit verloren wird. Ein ganzes Jahrtausend, in dem die Muslime auf allen nur erdenklichen Gebieten führend waren, wird in westlichen Lehrbüchern schamlos übergangen, ganz so, als hätte die Welt zwischen der griechischen Antike bis zur westlichen Renaissance nie existiert. Das Resultat sind Menschen wie du, die sich mit der westlichen Vernunfttradition rühmen, ohne den Hauch einer Ahnung zu haben, wie wissenschaftlich und vernunftorientiert es in der islamischen Welt einst zuging.

Doch anders als der Westen mussten die Muslime nicht die Religion dafür opfern. Die islamische Religion bildete eine Synthese mit dem Streben nach Wissen und Erkenntnis.

Dieser Wissensdurst ließ nach, als die halbwegs islamische Atmosphäre in der Folge politischer Streitereien einer Umgebung weichen musste, die auf Macht und Reichtum aus war. Später, als der Westen an Stärke gewann, besetzte er den islamischen Osten. Er zerstörte ihn so stark, dass er sich bis heute nicht davon erholt hat.

Tim: Nun, es mag sein, dass die islamische Welt eine andere Geschichte erlebt hat; dennoch steht die islamische Welt heute vor großen Problemen. Du redest von der islamischen Vergangenheit, ich spreche vom Hier und Jetzt. Schau dich doch nur um: Wo man hinschaut, bekämpfen sich Muslime gegenseitig. Extremisten wachsen aus dem Boden wie Pilze, wüten und töten im Namen des Islam.

Auch wenn die Dimension der Gewalt mich sprachlos stellt, wundern tue ich mich nicht. Wer keine andere Wahrheit zulässt außer die eigene, ist nun mal dazu verdammt, auf den anderen herabzuschauen, ihn abzulehnen und wenn notwendig auch zu töten. Die islamische Welt ist ein einziges religiöses Schlachtfeld, in der jede Gruppe um die einzige Wahrheit buhlt. Hinzu kommen die vielen gewaltverherrlichenden Verse. Was nützt mir die glorreichste Geschichte, wenn es etliche Verse im Buch der Muslime gibt, die heute noch Gewalt legitimieren und Atheisten, Juden und Christen den Krieg erklären?

Ali: Es gibt keinen Vers im Koran, der es Muslimen erlauben würde, eine dieser Gruppen anzugreifen. Was wir im Koran finden, sind Verse, die zum Krieg gegen diejenigen aufrufen, die einen selbst bekriegen. Hier spielt es nun keine Rolle, ob diejenigen, von denen die Gewalt ausgeht, Juden, Christen oder Atheisten sind. Der Muslim hat zu jeder Zeit das Recht, sich zu verteidigen. Die Extremisten, die du erwähntest, denken da anders: Ihnen geht es nicht um das richtige Verständnis der Verse. In Wahrheit wollen sie nur eines: ihren tierischen Trieben nachgehen. Dazu nutzen sie den Koran als Deckmantel, um ihre hässlichen Taten zu rechtfertigen.

Manchmal ist es die Religion, die missbraucht wird, dann sehen wir wütende Radikale, die im Namen des Islam Terror verüben. Ein anderes Mal ist es die von dir gepriesene westliche Freiheit, deren Name herhalten muss. Dann sind es westliche Nationen, die im Namen fragwürdiger westlicher Konstrukte ganze Länder in Blut tränken. In beiden Fällen aber sind die Beweggründe andere als die, von denen wir am Ende erfahren. Du solltest dich daher nicht mit monokausalen Erklärungen zufrieden geben – das wäre naiv.

Nun möchte ich in der letzten uns verbleibenden Minute auf dein Schlussargument eingehen. Du behauptest, der Islam sei gewalttätig, weil er von einer einzigen Wahrheit für alle Menschen ausgehe, also einen universalistischen Ansatz vertritt. Dies scheint mir ein weitverbreiteter Irrglaube zu sein, der sich nebenbei auch nicht empirisch belegen lässt, bedenkt man nur die großen Kriege des 20. Jahrhunderts.

Tim: Du kannst die gestiegene religiöse Gewalt aber nicht leugnen.

Ali: Das kann ich nicht, das kann keiner. Ich kann aber versuchen, eine schlüssige Erklärung zu finden. Deine jedenfalls scheitert an dieser Hürde.

Tim: Dann lass hören, was du zu sagen hast!

Ali: Ich erkläre es dir kurz und allgemein, ohne mich im Detail zu verlieren. Der Mensch hat eine gewalttätige Seite, die immer dann zum Vorschein kommt, wenn seine animalische Natur über ihn obsiegt. Ist dies der Fall, verknüpft sich die Gewalt mit dem, was dem Menschen wichtig ist. Wenn die Nation ihm wichtig ist, tötet er für die Nation. Ist das Öl ihm wichtig, tötet er für das Öl. Und wenn die Religion ihm wichtig ist, tötet er für die Religion. Die Gewalt verknüpft sich immer mit dem, was dem Menschen wichtig ist. Der Fairness halber muss ich aber betonen – und das wirst du nicht abstreiten können –, dass nichtreligiöse Ideologien insgesamt mehr Leben gefordert haben als je ein universalistischer Gottesglaube. Von einer allumfassenden Wahrheit überzeugt zu sein, ist also nicht weniger gefährlich, als nicht an einer solchen festzuhalten.

Für den Islam gilt, dass er trotz seines Anspruchs auf Wahrheit den Respekt und die Toleranz gegen andere Religionen und Ansichten einfordert. Er legt seinen Anhängern nahe, in Dialog mit allen möglichen Ansichten zu treten, sie kennenzulernen, die Gemeinsamkeiten hervorzuheben, um auf dieser Grundlage friedlich mit ihnen zusammenzuleben. Wir sollten deshalb vom Guten im Anderen ausgehen und von Überlegenheitsgefühlen Abstand nehmen. Abschließend, und in Bezug auf unser heutiges Gespräch, sollten wir beide den folgenden Merksatz verinnerlichen: Immer dann, wenn Religion bekämpft, die Vernunft ausgeschaltet und das eigene Ego in der Folge an Überhand gewinnt, wird es gefährlich, gefährlich für jeden Einzelnen von uns.